Ich bin oft gefallen und doch wieder aufgestanden. Ich habe wundervolle Menschen kennen gelernt, die ich nun meine Freunde nennen darf und habe wundervolle Menschen verloren, über deren Verlust ich noch lange nicht hinweg bin.
Ich habe mir oft gewünscht zu sterben, doch es gab auch wunderschöne Momente, in denen ich froh war zu leben. Ich habe viele Erinnerungen gewonnen, leider meist schlechte, aber auch gute. Mir ging es oft unbeschreiblich scheiße, war viel zu oft in meinen Gedanken gefangen. Aber es gab auch Tage, an denen ich gesungen und getanzt habe, mich endlos gut gefühlt habe, glücklich war zu leben.
Ich habe vertraut, aber ich bin noch weit entfernt davon wirklich zu vertrauen. Ob das gut oder schlecht ist? Darüber lässt es sich streiten. Ich war oft weit entfernt von zuhause, bin viel gereist. Es gab aber auch Zeiten, in denen ich mein Zimmer nicht verlassen habe, alles abgesagt habe - für mich ganz allein sein wollte, niemanden bei mir wissen wollte.
Ich habe geweint und gelacht, getanzt und gesungen, geträumt und geblutet, verloren und gewonnen.
2012 war ein Jahr voller Höhen und Tiefen, wobei die Tiefen überwiegten, welches ich wie jedes andere irgendwie überlebt habe, auch wenn es zeitweise wirklich nicht danach aussah.
Und das einzige, was ich mir für dieses Jahr, 2013, wünsche ist, dass ich kommendes Silvester nicht wieder hoffe, dass das nächste Jahr besser wird.
so schoen geschrieben.
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